Diary

Muss….. Gedanken………………. schreiben……….

Also los:

Manchmal klappt alles von selbst und ich bin motiviert, so viele Dinge zu tun. Heute ist das Gegenteil davon. Liege nur auf dem Sofa (oder gerade im Moment im Bett), will nicht an meinem nächsten Video weiterarbeiten (es geht um mein Bullet journal), will keinen Blogeintrag schreiben und auch nichts für mein Buch machen. Auch Einkaufen, Spülmaschine machen .. viel mir so so schwer. Die Spülmaschine ist auch noch immer nicht gemacht und alles liegt in der Küche rum -.-

Ich frage mich, warum manche Tage so und manche Tage anders sind. Was ist der Unterschied? Ist es einfach meine Stimmung, ist es irgendein Stoff im Gehirn, WAAS ist es? Ich will es einfach aus Interesse wissen. Wie entsteht Motivation und Kreativität? Nicht wie es im Allgemeinen entsteht sondern, so tagesabhängig.

Übrigens schreibe ich hier wirklich komisch, durcheinander und manches ist glaube ich komisch formuliert. Aber ich will das nicht ändern, weil das wie gesagt nur für mich ist. Mein Gedankenkotzetagebuch.

Ich habe mir jetzt mein zweites Duplo geholt. Schokolade <3

Und ich hoffe, dass J heute Abend kocht, denn ich kann heute wirklich nichts mehr machen. Außerdem hab ich eingekauft? <:-)

Da das Thema auf gerade auf J gefallen ist: Ich musste heute über J, mich und Youtube nachdenken. Ich habe nämlich „Anna Frost“ auf Youtube entdeckt und schaue mir zur Zeit all ihre Vlogs an. Ihr Mann und ihr süssen kleines Mädchen sind auch dabei und der Mann filmt sie oft und filmt sich auch selbst. Macht halt richtig mit bei diesem Projekt. Ich glaube er schneidet sogar Videos. Dann musste ich auch an andere Youtuber denken, wie Jenny Mustard, Pipapueppo oder Casey Neistat ^^ und wurde irgendwie traurig/ neidisch darauf, dass diese Leute jemanden haben, der „mitmacht“, den sie filmen dürfen, der……. es nicht voll scheisse finden würde, auf Youtube zu sehen zu sein. J will nicht nur nicht auf Youtube zu sehen sein, er will auch nicht dass ich irgendwas was er sagt reinschneide. Bzw. wenn ich Vlogs geschnitten habe, heißt es immer „schneid das und das und das und das raus“. Schneid am besten alles raus, Ingrid.

Aber ich liebe Vlogs und Vlogs sind das alltägliche Leben. Wie soll ich ihn da völlig raushalten? Es geht zwar, aber es macht keinen Spaß.

Und es gibt mir kein „Wir“-Gefühl… sondern irgendwie… so… ein „das ist DEINE Sache und damit will ich nichts zu tun haben“ – Gefühl. Und das ist kein gutes Gefühl. Und als wäre es total schlimm, auf Youtube zu sehen zu sein. Das gibt mir dann auch noch das Gefühl, als wäre das peinlich/komisch/wasauchimmer. Ich frage mich, ob man mich verstehen kann oder ob das blöd ist was ich denke.

Es ist einfach mein Partner, der Mann mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen will und den ich in mein geliebtes Projekt „Filme machen“ integrieren will. 🙁

Es hat mir total Spaß gemacht, ein paar Tage lang daily vlogs zu machen, aber da habe ich halt am meisten gemerkt, wie „beeinträchtigend“ es ist, wenn weder sein Gesicht, noch seine Stimme im Video sein darf.

Und während ich das alles schreibe, fühle ich mich kacke, weil ich weiß, dass ich nichts von ihm erwarten kann, was er halt einfach nicht möchte. Wenn er es nicht möchte, dann ist das SEINE Entscheidung und ich muss es akzeptieren. …Aber ich will es nicht akzeptieren 🙁

Ich will dass er mitmacht!

So ein scheiss.

Vor einiger Zeit habe ich von so etwas gehört, das sich „morning pages“ nennt: Man schreibt jeden morgen 3 Seiten auf, einfach drauflos und ohne Pausen zwischendurch. Das soll Klarheit bringen und andere Dinge, und auch Gedanken, die tagsüber irgendwie im Hinterkopf sind und stören würden, hervorbringen. Ich hab das ein paar Tage lang gemacht und dann gelassen, aber jetzt denke ich, ob das vielleicht doch eine gute Idee ist. Denn gerade hat das Schreiben mir wieder sehr geholfen. Es leert einfach mein Gehirn. Und gibt mir Ruhe.

Unwohl

Mann, mir gehts nicht so gut. Hier in diesem Café fühle ich mich irgendwie nicht wohl. Fühle mich beobachtet, vielleicht weil es so klein ist oder alles gläsern ist. Aber eigentlich ging es mir schon davor nicht so gut. Ich hasse es wenn meine Therapie ausfällt, was heute passiert ist. Denn sie hilft mir so sehr, beruhigt mich,  gibt mir Optimismus… Und lässt meine Probleme viel kleiner erscheinen. Ob es wirklich irgendwann so wird, dass ich meine Therapeutin nicht mehr brauche und ich von selbst optimistisch und sorglos bin? Manchmal fühle ich, dass sich etwas in mir ändert. Aber dann ist es wieder weg und ich bin wieder so doof wie davor.

Ich habe so ein Video von einer Frau gesehn, die davon erzählt, dass sich etwas im Gesicht tut wenn man seine Mundwinkel nach oben zieht. Also so tut als würde man lächeln. Ich hab das jetzt schon ein paar mal ausprobiert und es wirkt glaub ich wirklich ein wenig ^^ Aber wenn man unter Leuten ist und dämlich vor sich hin grinst, wirkt man vielleicht etwas verrückt.

Ich versuche mal das Gefühl zu beschreiben: Ich fühle mich.. fehl am Platz, als dürfte ich hier nicht sein, als würde ich stören.

Ja… Und als ich diese Worte gerade niedergeschrieben habe, ist mir eingefallen, dass ich bei meiner alten Therapeutin schon über dieses Thema geredet habe. Dieses „fehl am Platz sein“.  Das hatte ich nämlich schon während der Uni und sogar viel mehr als jetzt.

Ich stelle mir vor, ich wäre jemand anderes. Jemand anderes dürfte hier sein. Jemand anderem wär es egal ob er stört oder nicht. Zum Beispiel Harry Quebert, der sein Buch schreibt, Tag für Tag in ein Café geht und sich nicht darum schert, ungewollt zu sein.

Aber mein Gefühl… geht nicht weg… Ich muss jetzt weg hier, sonst drehe ich durch.

Wohnzimmer umdekorieren

Wir haben gerade mal wieder alles geputzt und ich kann gar nicht beschreiben wie schön das Gefühl danach ist. Alles fühlt sich sooo sauber an, ich fühle mich einfach wohl und innerlich ruhig… Hachhhh…

Merli schläft gerade auf dem Sofa und mein Freund ist am Laptop. (Was auch sonst ^^) Und ich sitze am Esstisch und überlege so ein bisschen, wie ich das Wohnzimmer umdekorieren kann. Mit unserem Schlafzimmer bin ich schon mal zufrieden, aber das Wohnzimmer wirkt noch etwas komisch ^^ Es hängt nur ein Poster in der Gegend rum, das ich aber abmachen möchte. Der Wohnzimmertisch ist voll der dämliche Tisch  für 15 € von Ikea, undekoriert. Das Fensterbrett ist auch nicht dekoriert und der Esstisch auch nicht o.O Es fehlen Schnittblumen, eine Lichterkette, ein schönes Bild, Postkarten oder selbstgemalte Bilder… Ich liebe das ja uuunendlich. Die eigenen vier Wände dekorieren und umändern. Nur jedes mal ärgere ich mich, dass ich nicht wirklich Geld habe um meine Vorstellungen umzusetzen ^^ Zum Beispiel würde ich gerne einen Holztisch haben anstatt einem weissen Tisch. So ein schönes dunkleres Holz. Aber solche Tische sind voll teuer. Alles ist voll teuer.

Hab gerade ein bisschen auf junique.de gesucht und sooo schöne Bilder gefunden! Ich glaube ich muss J überreden, dass er mitzahlt 😛 Ihm ist Dekoration scheiss egal, zu meinem Glück und Leidwesen zugleich. Glück, weil ich deswegen alles so einrichten kann wie ich möchte – Leidwesen, weil er dann nie mitzahlt bei „unnötigen“ Dingen wie Kerzen und Vasen. ^^

Aber egal, das Thema ist jetzt zu Ende. Ich mache mir jetzt eine Chai tea latte.

Über Produktivität und Inspiration

Ich weiß jetzt was ich mit dieser Seite anfangen werde. Sie wird mein persönliches Tagebuch, nur für mich, um mein Labyrinth in meinem Kopf zu sortieren, Gefühle rauszulassen und zu üben, ein positiverer Mensch zu sein.

Und irgendwie passt es gerade auch zeitlich… Denn draußen ist es kalt und grau, wir haben November… und im Winter brauche ich das Schreiben mehr als sonst.

Und warum ich ausgerechnet jetzt damit anfange? Ich habe eine totaaal inspirierende Illustratorin entdeckt, die auch Youtube macht und… oh Gott ich LIEBE sie!!!! Sie zeigt mir gerade wieder mal was „INSPIRATION“ bedeutet. Ich habe zwar keine Ahnung was die korrekte Definition davon ist, aber für mich ist es: Anderen Motivation, Kreativität, Ideen zu geben. Anderen Lust machen, etwas zu TUN, produktiv zu sein und etwas zu erschaffen. Und noch viel mehr. Aber ich kann es nicht so gut erklären. Ohhhh und bei solch inspirierenden Menschen schwanke ich immer zwischen Freude/ Begeisterung und Selbstzweifel/Niedergeschlagenheit. Letzteres, weil dann ganz schnell Gedanken entstehen wie „Ich kann xy nicht so gut wie sie./ Ich bin nicht so kreativ wie sie./ Ich bin viel unproduktiver./ Ich wäre gerne viel produktiver./ Ich schaffe es nicht.“ usw.

Aber gerade, bei dieser Youtuberin, überwiegt die Begeisterung und Inspiration. Es ist gerade 01:45, aber am liebsten würde ich mich an den Schreibtisch setzen, Blog schreiben, Video-Ideen aufschreiben, Organisieren, Schneiden, Alles. Ersteres mache ich ja jetzt, also Blog schreiben. Ich hab mich schon mal fertig gemacht und im Schlafzimmer ins Bett gekuschelt. Die Lichterkette ist an, die weisse Bettwäsche sieht ganz weich und warm aus und es geht mir gut. Sehr gut.

Ich würde so gerne dieses Gefühl festhalten. Wieso kann ich nicht öfters so motiviert sein? So aktiv, produktiv, fröhlich und unbesorgt. Nochmal zum Thema Produktivität: Es geht mir eigentlich am besten, wenn ich produktiv bin. Wenn ich den ganzen Tag nichts richtiges tue, nur ein wenig Hausarbeit, Lesen, dies und das, dann geht es mir nie richtig gut. Vielleicht ist das ja normal. Vielleicht brauchen Menschen Produktivität.

Auf jeden Fall weiß ich nicht, wie ich meine Produktivität erhöhen kann. Ich hab es schon mit allem möglichen versucht.

  • Pläne, Pläne und nochmals Pläne.
  • Spontanität anstatt Pläne
  • Lockere Pläne
  • Produktivität mit genauem Ziel (wg. Motivation)
  • Produktivität ohne Ziel, nur zum Spaß

Und ich habe keine Ahnung was ich noch machen kann. Wenn ich morgens aufstehe, es ist zB Montag früh und ich bin allein im Wohnzimmer… Dann kommt NIIIIEMALS dieses Gefühl auf, das ich gerade habe. Diese LUST etwas zu tun. Das ist fast schon ein Drang. Nein im Gegenteil, ich will gar nichts machen ausser Faulenzen. Und auch das nicht wirklich.

Ich habe Angst, dass das damit zu tun hat, dass ich ein Nachtmensch bin (und dass es deswegen nie weggehn wird). Ich war eigentlich immer ein Nachtmensch. Ab 23 Uhr oder so bin ich zum Leben erwacht und wollte irgendwelche Dinge machen. Oft ging es mir dann viel besser als tagsüber. Komisch…

Aber man kann nicht wirklich als Nachtmensch leben! Allein wenn man morgens Termine hat, geht das nicht. Außerdem will ich auch nicht stundenlang allein wach sein, während mein Freund schon schläft. Noch mehr außerdem fühlt es sich auch nicht gut an, dann den ganzen Tag zu verschlafen.

SEUFZ.

Voll das Dilemma.

Übrigens ist gerade Emma zu mir rübergekommen und hat sich links neben mir eingerollt. Das ist immer so unglaublich süss, wie klein sie sich einrollt, als wäre ihr ganz kalt und sie müsse sich in ein Wollknäuel verwandeln. Ich streichle sie und sie gibt ein kaum hörbares „mh“ von sich. Oh dieses Kätzchen!!!

Also. Auf meiner Liste stand noch nicht „die Nacht austesten“.

Vielleicht sollte ich das tun.

Beziehungsweise. Vielleicht reicht ja auch, so ab 20 Uhr? ^^ Hmm.

Hmm hmm hmm.