Über Produktivität und Inspiration

Ich weiß jetzt was ich mit dieser Seite anfangen werde. Sie wird mein persönliches Tagebuch, nur für mich, um mein Labyrinth in meinem Kopf zu sortieren, Gefühle rauszulassen und zu üben, ein positiverer Mensch zu sein.

Und irgendwie passt es gerade auch zeitlich… Denn draußen ist es kalt und grau, wir haben November… und im Winter brauche ich das Schreiben mehr als sonst.

Und warum ich ausgerechnet jetzt damit anfange? Ich habe eine totaaal inspirierende Illustratorin entdeckt, die auch Youtube macht und… oh Gott ich LIEBE sie!!!! Sie zeigt mir gerade wieder mal was „INSPIRATION“ bedeutet. Ich habe zwar keine Ahnung was die korrekte Definition davon ist, aber für mich ist es: Anderen Motivation, Kreativität, Ideen zu geben. Anderen Lust machen, etwas zu TUN, produktiv zu sein und etwas zu erschaffen. Und noch viel mehr. Aber ich kann es nicht so gut erklären. Ohhhh und bei solch inspirierenden Menschen schwanke ich immer zwischen Freude/ Begeisterung und Selbstzweifel/Niedergeschlagenheit. Letzteres, weil dann ganz schnell Gedanken entstehen wie „Ich kann xy nicht so gut wie sie./ Ich bin nicht so kreativ wie sie./ Ich bin viel unproduktiver./ Ich wäre gerne viel produktiver./ Ich schaffe es nicht.“ usw.

Aber gerade, bei dieser Youtuberin, überwiegt die Begeisterung und Inspiration. Es ist gerade 01:45, aber am liebsten würde ich mich an den Schreibtisch setzen, Blog schreiben, Video-Ideen aufschreiben, Organisieren, Schneiden, Alles. Ersteres mache ich ja jetzt, also Blog schreiben. Ich hab mich schon mal fertig gemacht und im Schlafzimmer ins Bett gekuschelt. Die Lichterkette ist an, die weisse Bettwäsche sieht ganz weich und warm aus und es geht mir gut. Sehr gut.

Ich würde so gerne dieses Gefühl festhalten. Wieso kann ich nicht öfters so motiviert sein? So aktiv, produktiv, fröhlich und unbesorgt. Nochmal zum Thema Produktivität: Es geht mir eigentlich am besten, wenn ich produktiv bin. Wenn ich den ganzen Tag nichts richtiges tue, nur ein wenig Hausarbeit, Lesen, dies und das, dann geht es mir nie richtig gut. Vielleicht ist das ja normal. Vielleicht brauchen Menschen Produktivität.

Auf jeden Fall weiß ich nicht, wie ich meine Produktivität erhöhen kann. Ich hab es schon mit allem möglichen versucht.

  • Pläne, Pläne und nochmals Pläne.
  • Spontanität anstatt Pläne
  • Lockere Pläne
  • Produktivität mit genauem Ziel (wg. Motivation)
  • Produktivität ohne Ziel, nur zum Spaß

Und ich habe keine Ahnung was ich noch machen kann. Wenn ich morgens aufstehe, es ist zB Montag früh und ich bin allein im Wohnzimmer… Dann kommt NIIIIEMALS dieses Gefühl auf, das ich gerade habe. Diese LUST etwas zu tun. Das ist fast schon ein Drang. Nein im Gegenteil, ich will gar nichts machen ausser Faulenzen. Und auch das nicht wirklich.

Ich habe Angst, dass das damit zu tun hat, dass ich ein Nachtmensch bin (und dass es deswegen nie weggehn wird). Ich war eigentlich immer ein Nachtmensch. Ab 23 Uhr oder so bin ich zum Leben erwacht und wollte irgendwelche Dinge machen. Oft ging es mir dann viel besser als tagsüber. Komisch…

Aber man kann nicht wirklich als Nachtmensch leben! Allein wenn man morgens Termine hat, geht das nicht. Außerdem will ich auch nicht stundenlang allein wach sein, während mein Freund schon schläft. Noch mehr außerdem fühlt es sich auch nicht gut an, dann den ganzen Tag zu verschlafen.

SEUFZ.

Voll das Dilemma.

Übrigens ist gerade Emma zu mir rübergekommen und hat sich links neben mir eingerollt. Das ist immer so unglaublich süss, wie klein sie sich einrollt, als wäre ihr ganz kalt und sie müsse sich in ein Wollknäuel verwandeln. Ich streichle sie und sie gibt ein kaum hörbares „mh“ von sich. Oh dieses Kätzchen!!!

Also. Auf meiner Liste stand noch nicht „die Nacht austesten“.

Vielleicht sollte ich das tun.

Beziehungsweise. Vielleicht reicht ja auch, so ab 20 Uhr? ^^ Hmm.

Hmm hmm hmm.